Spitzenausgleich

 

Erfüllen Sie die Kriterien für Energiesteuer- oder EEG-Rückerstattung?

 

Energieintensive Unternehmen haben durch die SpaEfV die Möglichkeit, neben der Strom- und Energiesteuerermäßigung weitere Steuervergünstigungen in Form des Spitzenausgleichs zu bekommen. Hierfür müssen Sie nachweislich Ihre Energieeffizienz erhöhen.

Auch 2018 können Unternehmen des produzierenden Gewerbes den Spitzenausgleich nach Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (SpaEfV) in voller Höhe in Anspruch nehmen, erhalten Sie also bis zu 90 % ihrer Belastungen aus der Energie- oder Stromsteuer zurück.

 

Der Spitzenausgleich wird nur dann gewährt, wenn Unternehmen nachweislich ein Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001 oder ein Umweltmanagement nach EMAS bzw. bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ein alternatives System gemäß SpaEfV vollständig implementiert bzw. ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 durchgeführt haben.

 

Ihr Nutzen:

 

  • Kosteneinsparung durch Steuerersparnis
  • Fristgerechte Einhaltung zukünftiger Verpflichtungen
  • Reduzierung der Energiekosten
  • Erhöhung der Energieeffizienz

Gerne unterstütze ich Sie bei allen Tätigkeiten rund um den Spitzenausgleich, wie die Implementierung eines Energiemanagementsystems nach ISO 50001 oder der Durchführung eines Energieaudits nach 16247-1 bzw. eines alternativen Systems.

Besondere Ausgleichsregelung

 

Sie sind ein Unternehmen des produzierenden Gewerbes mit hohem Stromverbrauch?

 

Dann können Sie im Rahmen der Besonderen Ausgleichsregelung (BesAR) beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einen Antrag auf Begrenzung der EEG-Umlage stellen. Diese Begrenzung erfolgt, um die Stromkosten Ihres Unternehmens zu senken und so Ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Die BesAR stellt für begünstigte Unternehmen somit eine Verringerung der EEG-Umlage, jedoch keine vollständige Freistellung, dar. Die Begrenzung erfolgt anhand der verbrauchten, umlagepflichtigen Strommengen sowie dem Verhältnis der Stromkosten zu der Bruttowertschöpfung Ihres Unternehmens.

 

Folgende Voraussetzungen sind von Unternehmen des produzierenden Gewerbes für eine Begrenzung der EEG-Umlage für 2018

  1. Der vom Energieversorger bezogene EEG-umlagepflichtige Strom hat an der Abnahmestelle 1 GWh überstiegen
  2. Das Verhältnis der Stromkosten zur Bruttowertschöpfung zu Faktorkosten ohne Leiharbeitnehmer (Stromkostenintensität) des Unternehmens hat über das jeweilige arithmetische Mittel der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre
    • für Unternehmen nach Liste 1 der Anlage 4 mindestens 17 % und
    • für Unternehmen nach Liste 2 der Anlage 4 mindestens 20 % betragen.
  3. Die Zertifizierung des Energie- oder Umweltmanagementsystems ist für alle Antragsteller verpflichtend.